Wie übe ich hohe Töne?

Wenn Sie singen lieben und schönen Gesang geniessen, wissen Sie, wie toll es ist, die Sänger anzuhören, die hohe Töne frei und fliessend singen können. Diese hohe Töne sind ein besonderer Drive, die Leidenschaft, Emotionen pur.

 

Die hohen Töne zu singen ist eine Kunst. Die Kunst, die Emotionen und gute Gesangstechnik zusammen verbindet. Wie Sie die beiden in Balance bringen, erfahren Sie gleich.

 

Haben Sie schon überlegt, warum Babies so lange und so laut schreien können? Weil sie ihren Körper richtig nutzen, ohne jegliche Spannungen, d.h. der Atem fliesst ohne Unterbrechungen nach unten, das Zwerchfell ist aktiv, der Kiefer fällt problemlos runter und Emotionen ist die einzige Sprache zu erklären, was man will!

 

Um die natürlichen Prozesse aufs Neue zu erlernen, brauchen wir viel Geduld und Aufmerksamkeit, den Körper zuzuhören. Wir sollen ihm vertrauen, frei lassen. Vor allem kontrollieren Sie Ihre Atmung: bei den hohen Tönen atmen Sie nicht zu viel, aber tief ein und lassen Sie die Luft gleichmäßig weiter fließen, außerdem aktivieren Sie Ihren Körper mehr (wie beim Staunen).

 

Die Übung „Marionette“ hilft Ihnen den Körper in Balance zu bringen. Stellen Sie sich vor, dass Sie eine Puppe im Theater sind. Sie sind am Kopf von Fäden gezogen und richten sich dadurch auf (die Wirbelsäule wird gerade und der Kiefer fällt entspannt nach unten). In dieser Position staunen Sie sich paar mal laut mit viel Freude! Merken Sie, dass Ihre Stimme automatisch kräftiger klingt?

 

Dann auf dieser Basis singen Sie fünf Töne von oben nach untern auf „Hui“ oder „Hoi“, und jubeln Sie bei jedem Ton genüsslich. Wichtig ist, nicht viel einzuatmen und den Körper bis zum letzten Ton aktivieren. 

 

In diesem Video erkläre und zeige ich die Übungen: https://youtu.be/eDqjEMRseuQ

 

Text: Ekaterina Kardakova 


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