Wie trainiere ich die Atmung beim Singen?

Ein Thema, worüber ich gerne austauschen und mehr erfahren mag, ist die Atmung beim Singen. Warum sie so wichtig ist und wie man damit die Stimme, den Klang, aber auch das Lampenfieber beeinflusst, ist nicht zu unterschätzen.

 

Ich selbst hab mir anfangs nicht viel Gedanken gemacht, wie man richtig atmet. Nun als ich angefangen habe, im Theater zu arbeiten, jeden Tag stundenlang geprobt und war manchmal an meinem Limit, habe ich mich mit dem Atem mehr beschäftigt. 

 

Ich habe festgestellt: um lange und gesund zu singen, soll ich lernen, wie man mit wenig Luft, aber viel körperlicher Unterstützung besser umgeht. Eine Übung hat mir dabei besonders viel geholfen. 

 

J. Parow hat gezeigt, wie man den Körper nutzen soll, um maximale „elastische Spannhalte“ zu erreichen (anders „Stütze“ genannt“). Dabei werden verschiede Elemente, wie Zwerchfell, Rücken, Wirbelsäule und Beckenboden gleichzeitig aktiviert und dabei minimal ausgeatmet. 

 

Diese Elastizität des Körpers kann man mit einem Bogen üben (Sie können einen in den Händen halten oder mit einem imaginären arbeiten). Stellen Sie sich in die Schrittstellung, die Knien sind nicht durchgedrückt (!). Mit einer Hand halten Sie den Bogen und mit der anderen ziehen das Gummi zu sich. Beim Einatmen ziehen Sie das Gummi und beim Ausatmen lassen Sie es langsam auf „S“ los. 

 

Machen Sie diese Übung langsam, spüren Sie dabei, wie Ihr Zwerchfell, Rippen, Rücken und Beckenboden aktiv und kontrolliert arbeiten. So können Sie es trainieren, mit wenig Luft beim Singen

umzugehen. Als Resultat klingt Ihre Stimme freier, farbiger und schöner. 

 


  • webseite
  • shop