Wie singe ich die großen Sprünge?

Ob es eine Ballade oder ein rockiges Lied ist, haben viele Songs Modulationen. Sie bringen dem Lied eine Spannung und sind oft mit großen Sprüngen nach oben begleitet, die eine explosive Farbe haben. Diese Sprünge will man schön und sicher singen. 

 

Es gibt paar Tricks, wie man diese schwierigen Stellen üben kann. Zuerst, soll man sich überlegen, warum die Sprünge nicht immer oder nicht sicher funktionieren - wo liegt das Problem? 

 

Aus meiner pädagogischen Erfahrung kann ich sagen, es liegt an den falschen Spannungen sowie falsche und hohe Atmung, durchgebissenen Kiefer, aber auch an der Gesangstechnik.

 

Die großen Sprünge brauchen viel körperliche Unterstützung und die richtige Denkweise. Was meine ich damit ist, um einen hohen Ton gut singen zu können, sollen sie den Ton davor besser vorbereiten. Und genau an der Stelle scheitern die meisten. 

 

Beispielsweise, nehmen wir zwei Töne: G‘ und D‘‘. Den G‘ sollen Sie schon in der Position vom D‘‘ denken und singen. Am besten stellen Sie sich vor, dass der G-Ton, wie eine kleine Perle von oben zwischen den Augen fällt. Wenn Sie den Ton nicht vorbereiten und sofort loslegen, dann singen sie ihn von unten und nehmen das ganze Gewicht mit nach oben. Dann klingt der obere Ton entweder zu tief oder die Stimme bricht. Deshalb ist es besonders wichtig, den Ton davor gut anzusetzen.

 

Dann schmeißen Sie den oberen Ton nach vorne. Auf keinen Fall nach oben denken! Weil viele Menschen mit nach oben mit dem Körper ziehen und verlieren die Balance. Wenn Sie mit genug Energie werfen, die Spannung aufbauen und den Mund aufmachen, kommt der obere Ton ohne Anstrengung von alleine an. Sie werden es selber merken, wie angenehm und frei die Stimme klingt und der Körper funktioniert.

 

Text: Ekaterina Kardakova


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