Wie setzte ich den hohen Ton richtig ein?

Was fasziniert Sie, wenn Sie einen Song hören? Wahrscheinlich sagen Sie: die Melodie, der tolle Text oder die emotionale Kulmination… Meistens ist der hohe Punkt des Liedes mit einem hohen Ton gekrönt. Dieser hohe Ton bringt den Schwung und Energie. 

 

Nun wie kann man ihn so gut singen, dass man das Publikum sofort packt? Eine wichtige Sache ist die Vorbereitung, einen hohen Ton zu singen. Sie würden fragen: wie vorbereitet man sich für sowas vor? Ich erkläre es Ihnen. 

 

Alle hohe Töne brauchen die Balance zwischen dem Körper (Atmung, Zwerchfell, Stütze) und Resonanzräumen (Mundöffnung, hoher Sitz, Zunge und entspannte Oberkörpermuskulatur). Die meisten Sänger versuchen den hohen Ton mit viel Kraft, Druck und zu viel Atmen hinzubekommen, und es klingt nicht. Wenn Sie aber daran denken, dass der Ton wie eine kleine Perle von oben fällt (nicht tiefer als an den Stirnbereich) und Sie empfangen ihn mit leichtem Lächeln, merken Sie sofort, dass Sie zum Singen gar nicht so viel Luft und Kraft brauchen, denn die Töne von alleine kommen. Mit „Empfangen“ meine ich, dass Sie den Körper öffnen sollen. Auf keinen Fall spannen der vor dem Ton oder die Luft vor dem Einsatz halten. 

 

Diese Vorstellung mit einer Perle und  mit dem Lächeln soll man richtig trainieren. Viele Menschen konzentrieren sich beim Singen mit einem mega gespannten Gesicht. Darauf kann natürlich kein Lächeln stattfinden. 

 

Was noch die hohen Töne brauchen ist die Energie. Schicken Sie genug Energie nach unten, um die Verbindung besser herzustellen und dem Ton einen Glanz zu geben. Diese Energie soll wirklich durch den ganzen Körper laufen und auf keinen Fall im Oberkörper stecken bleiben. 

 

Empfangen Sie jeden Ton mit Freude und singen Sie mit Genuss, dann werden alle Töne problemlos in Balance weiter fließen.


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