Wie bekomme ich mehr Farben in die Stimme?

 

Ob man beim Sprechen oder beim Singen fällt eine besondere Stimme sofort ein. Sie kann samtig oder glänzend, tief oder rauchig klingen, auf jeden Fall, sie hat was… irgendwas, was sehr anzieht.

 

Man kann diesen Effekt auch beim Singen und beim Sprechen erreichen. Das einfachste ist, zu lächeln! Machen Sie eine Audio-Aufnahme und sagen Sie einen Satz mit und ohne Lächeln. Sie hören es deutlich: die Stimme mit einem Lächeln klingt netter, wärmer, glänzender. 

 

Um beim Singen den gleichen Effekt zu erreichen, müssen wir lernen, mit Obertönen richtig umzugehen. Was ist ein Oberton? Das ist ein Ton, der den Grundton bei einem Instrument oder einer Stimme umwickelt. Genau das Obertöne-Spiel machen die Stimmfarbe besonders. 

 

Wenn Sie als Sänger den Mund nicht richtig aufmachen, mit der Zunge nach hinten rutschen oder Spannungen im Hals- und Schulterbereich haben, zu viel einatmen, dann verlieren Sie die meisten Obertöne. 

 

Es gibt 2 Tricks, die Obertöne zu üben:

 

atmen Sie beim Singen maximal 20% ein und atmen Sie langsam, aber flexibel aus. Warum ist es wichtig? Beim zu viel eingeatmete Luft entsteht ein großer Luftdruck, der auf den Kehlkopf drückt.
Üben Sie bewusst die Zungenpositionen. A-E-I-O-U auf verschiedenen Tonhöhen. Sie merken schon bei den ersten Wiederholungen, wie unterschiedlich die Stimme klingen kann. Fangen Sie mit 2 Vokale an, z.B: A-E. Artikulieren Sie dabei deutlich mit der Zungen, aber so, dass die Zungenspitzen Imme vorne bei der unteren Zähne bleibt. 

 

So können Sie das bessere Gespür für die Obertöne entwickeln und Ihrer Stimme farbiger machen.


  • webseite
  • shop