Warum zittert meine Stimme?

Sie merken, dass Ihre Stimme manchmal zittert, besonders wenn Sie einen langen Ton singen wollen. Warum passiert es?

 

Die Stimme klingt stabil und frei ohne Zittern. Es passiert, wenn Sie nicht richtig atmen, wenn der Kehlkopf nicht nach unten gebracht wird. Außerdem haben viele Sänger die Tendenz mit dem Körper nach oben zu ziehen, so bauen sie zusätzliche Spannungen im Hals-und Kehlkopfbereich.  

 

Wenn Sie merken, dass Ihre Stimme manchmal oder oft zittert, passen Sie auf folgende Sachen auf. 

Schauen Sie, ob Ihre Luft tief in den Bauch geht. Wenn Sie immer noch zu hoch atmen, entsteht ein großer Luftdruck auf den Kehlkopf und er fängt an zu wackeln. Deshalb sollen Sie tiefe Atmung bewusst und separat üben. 
Kontrollieren Sie den Kehlkopf. Legen Sie eine Hand darauf und gähnen Sie paar mal mit Genuss. Sie merken, wie beim Gähnen der Kehlkopf nach unten geht. In dieser Position soll sie immer sein, egal, ob Sie Klassik, Jazz, Pop singen. 

 

Wie können Sie Ihren Kehlkopf so trainieren, dass er beim Singen unten bleibt? 

 

Viele Gesangslehrer empfehlen den Schüler in der Gähnen-Position zu singen. Es ist aber nicht einfach, sich vorzustellen - gleichzeitig singen und gähnen. Ich empfehle Ihnen ein anderes Bild: stellen Sie sich vor, dass Sie eine Überraschung bekommen. Wie reagieren Sie? Sie machen den Mund auf, die Augen werden größer, die Augenbrauen hoch und… der Kehlkopf geht nach unten! Wenn Sie jubeln, geht Ihr Kehlkopf nach unten. Fixieren Sie dieses körperlichen Gefühl und lassen den Kehlkopf unten.

 

So verleihen Sie Ihrer Stimme mehr Ruhe und Entspannung!


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