Eine super Übung für hohe Töne

Alle wollen lernen, wie man hohe Töne singt. Ist es denn möglich überhaupt? Ja, natürlich! Sie sollen nur verstehen, wie es funktioniert.

 

Die großen Schwierigkeiten bei den hohen Tönen sind Spannungen, hohe Atmung und körperliche Unterstützung. Alle diese Sachen sind miteinander verbunden: Wenn Sie hoch und viel atmen, wird das Zwerchfell zu wenig aktiviert und deshalb, bleibt der Körper unteraktiv, dazu durch zu viel Einatmen entsteht der Luftdruck auf den Kehlkopf, dann Sie ziehen die Schulter hoch und spannen die Halsmuskeln. Im Endeffekt ist der Körper so verspannt, dass daraus kein hohe Ton rauskommen kann. 

 

Was tun? Zuerst trainieren Sie einzeln Ihre Atmung. Hören Sie Ihren Körper gut zu. Und aktivieren Sie das Zwerchfell. Dann machen Sie folgende Übung: wir nehmen eine Oktave und fangen mit 5-3-1-3-5-8-5-3-1 auf „ho“ an. Dabei stellen Sie sich vor, dass Sie ein Seil zu sich ziehen. Mit dieser Vorstellung aktivieren Sie automatisch den unteren Bauch, der uns hilft die hohen Töne zu unterstützen. Sie können auch den Gummiband nutzen.

 

Wichtig: 

- vergessen Sie nicht den Mund aufzumachen! Je höhe wir singen, desto mehr inneren Platz brauchen wir. Dafür soll der Kiefer absolut locker fallen
- passen Sie auf Ihre Zunge auf: sie soll immer vorne bleiben!
- sagen Sie das „ho“ mit einem kleinen Hauch, um den ersten Ton weicher zu anzusetzen und bleiben Sie unbedingt auf „O“!
- werfen Sie die hohen Töne, denken Sie sie nicht groß, sondern klein und glänzend 


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