Die Textverständlichkeit beim Singen

Haben Sie sich die Frage gestellt: was ist der Unterschied zwischen sprechen und singen? „Beim singen gibt es eine Melodie“, - sagen Sie. Ja! Aber auch die Melodie kann man singen oder andeuten. 

 

Der Gesang kommt in dem Fall, wenn wir die gezogenen Vokale auf die melodische Linie drauflegen. Beim Sprechen sind die Vokale meistens gleich kurz (in der deutschen Sprache). 

 

Oft ist es so, dass man beim Singen die Textverständlichkeit verliert. Den tollen Sänger gelingt es trotzdem schön zu singen und den Text klar artikulieren. Wie machen sie das?

 

Wenn wir an einem text auf Deutsch arbeiten, lesen Sie ihn zuerst durch. Schauen Sie: wo gibt es kurze und lange Vokale? Alle kurze Vokale sollen Sie länger ziehen. Um die Vokale besser zu erarbeiten, gibt es eine Übung. Lesen Sie den Text ohne Konsonanten und ziehen Sie die Vokale länger durch. Danach sagen Sie ihn noch einmal und bauen Sie die großen langen Bogen. Dabei passen Sie besonders auf, dass Sie mit der Zunge gut und klar jeden Vokal artikulieren. 

 

Wenn die Vokale sitzen, kommen die Konsonanten ins Spiel. Wie Sie schon wissen, es gibt laute und lautlose Konsonanten. Jeder einzelne soll auch gut gesprochen werden, aber so, dass man die Musiklinie nicht unterbricht. Wenn Sie zu viel mit dem Mund Bewegen und jeden Konsonanten gut aussprechen, klingt die Linie gehackt. Deshalb nutzen Sie gut das Zwerchfell und sprechen Sie die Konsonanten weicher aus.


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